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Meine Arbeitsweise

Meine Arbeitsweise: Gestalttherapie und Traumatherapie

In meiner Praxis arbeite ich mit vielfältigen Methoden, vor allem jedoch gestalttherapeutisch und traumatherapeutisch.
Meine Arbeitsweisen ergänzen sich und zielen immer auf ein Wachstum des Klienten.

Was ist Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist eine humanistische und ganzheitliche Form der Psychotherapie.
Sie wurde in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts von Fritz Perls aus der Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse nach S. Freud entwickelt.

Der Begriff Gestalttherapie entstand durch das Bild der „offenen Gestalten“, damit gemeint sind unerledigte Situationen.

Unerledigte Situationen sind Bereiche in unserem Leben, die oft unbemerkt an unserer Kraft zehren. Darunter zu verstehen sind unter anderem

  • Konflikte, die noch ungelöst im Raum stehen
  • Eigene Wünsche und Bedürfnisse, die zu wenig Beachtung finden
  • Kränkungen und Verletzungen, die nicht zur Ruhe kommen.

Jeder Mensch ist anders. Aus diesem Grund arbeitet die Gestalttherapie auch ohne festes Programm. Die Arbeit orientiert sich individuell an Ihnen.

Ziel der Gestalttherapie ist es, das eigene Wachstumspotential zu entdecken und zu entwickeln. Das geht einher mit der Wiedergewinnung von Lebensfreude und Eigenverantwortlichkeit. Die Gestalttherapie unterstützt Sie dabei, sich selbst genauer wahrzunehmen und die eigenen Bedürfnisse zu entdecken.

Gestalttherapie hilft

  • Angst zu meistern
  • Neue Hoffnung zu fassen
  • Symptome zu verstehen und ihre Botschaft umzusetzen
  • Heilende Prozesse in Gang zu bringen
  • Neue Stärken und Potentiale zu entwickeln
  • Schwierige Situationen in der Familie und im Beruf zu bewältigen

Körperorientierte Traumatherapie

In der Traumatherapie arbeite ich nach der international anerkannten Methode des Somatic Experiencing (SE, nach Peter Levine).
Der Fokus dieser Arbeit liegt zunächst auf der Arbeit mit dem Körpergedächtnis und dem Autonomen Nervensystem. Es ist eine behutsame und ressourcenorientierte Herangehensweise, die zuerst die Stabilisierung und Selbstregulation in den Mittelpunkt stellt, bevor mit den belastenden Ereignissen gearbeitet wird. Häufig haben Klienten verletzte innere Anteile, die erst versorgt werden müssen, bevor weitere Schritte sinnvoll und möglich sind.  Ehemals traumatisierende Situationen werden dann angeschaut, wenn diese Inhalte auch „gehalten“ werden können, der Klient nicht mehr überflutet wird.

Gestalttherapie und Traumatherapie SE sind in einigen Ländern Europas eine Leistung der Krankenkassen (z. B. Österreich, Schweiz). In Deutschland sind sie leider nur als Privatleistung abzurechnen.